Ich baue, was bleibt.

Zweimal hab ich alles verloren. Heute bau ich nur noch Sachen, die auch dann noch da sind, wenn ich nicht davorsitze.

Manfred Lakner

Meine Geschichte

Ich bin im Restaurant meiner Eltern in Wien aufgewachsen und bin ab meinem dritten Lebensjahr im Laden gestanden. Mit fünfzehn Kellnerlehre im Sacher, danach Barkeeper in Kitzbühel und Oberkellner beim Stanglwirt in Going. Das ist bis heute die brauchbarste Ausbildung, die ich je hatte.

Mit fünfundzwanzig hab ich meine erste Pizzeria aufgemacht, ein Jahr später die zweite. Drei Jahre später war ich pleite. Warum, ist mir erst später klar geworden. Die Leute sind nicht wegen der Pizza gekommen, sie sind wegen mir gekommen. Und als ich mich auf zwei Lokale aufgeteilt hab, ist genau das verloren gegangen. Das Einzige, was mein Geschäft getragen hat, stand nirgends. Nicht einmal ich hab davon gewusst.

Danach Handelsvertreter für Wasseraufbereitung. Lief gut, bis nach Russland, und kurz vor dem Durchbruch ist der Produzent pleitegegangen. Zweite Pleite, diesmal nicht selbst verschuldet, was es ehrlich gesagt nicht besser macht. Die Lektion ist trotzdem gesessen: Die Abhängigkeit von anderen ist das größte Risiko im Geschäft.

2006 hab ich deshalb eine bewusste Entscheidung getroffen. Ortsunabhängig arbeiten, ein eigenes Online-Business, nie wieder an einem Einzigen hängen. Vier Jahre Mallorca, drei Jahre Paraguay, noch mal Gran Canaria und schließlich bin ich auf Cebu gelandet und hab hier eine Familie gegründet. Das ist jetzt elf Jahre her.

Geschäftlich bin ich immer mit der Technik mitgegangen. Erst Chatbots, dann KI-Chatbots, dann KI-Telefonassistenten, dann KI-Automationen. Alles für deutsche Unternehmer, gebaut von einem Hügel auf Cebu aus. Gutes Geld, drei- bis zehntausend Euro pro Auftrag. Und trotzdem hab ich jeden Monat wieder bei null angefangen. Einkommen ja, Vermögen nein. Das hat mich am Ende mehr gestört als beide Pleiten zusammen.

Im Juli 2025 hat mir ein Freund aus meiner Zeit in der Wasserfirma, den ich seit dreißig Jahren kenne, BestPrime gezeigt. Überzeugt hat mich nicht die Idee, sondern ein Detail: Es steht schriftlich fest, dass an der Vergütung nachträglich nichts gekürzt wird. In dreißig Jahren Geschäft hab ich das noch nie gesehen, normalerweise wird unten weggestrichen und oben dazugepackt. Ab 2027 liegt der Plan zusätzlich in der Blockchain, dann kann ihn auch keiner mehr ändern, der es wollte. Ein Jahr später stehen über 500 Partner in meinem Netzwerk, und jetzt baut mein Team die lokalen Händler auf, die das Ganze für Endkunden brauchbar machen.

Und irgendwann hab ich mir dann selber gebaut, was mir mit fünfundzwanzig gefehlt hätte. Ein System, das behält, was ich weiß, und mir die Arbeit abnimmt, die jede Woche wieder anfällt. Klingt verrückt, ist aber so. Das gibt es inzwischen auch für andere.

Zeitachse von Wien über zwei Pizzerien, zwei Pleiten und mehrere Auslandsstationen bis Cebu und BestPrime.

Zwei Sachen also. Beide hab ich zuerst für mich selber gebaut, weil ich beide Probleme lang genug selber hatte.

Such dir die raus, die zu dir passt. Die andere darfst du getrost überblättern.

Du willst dir was aufbauen, das weiterläuft?

Du bist im Vertrieb oder willst rein. Und du kennst das Gefühl, jeden Ersten wieder bei null anzufangen. Bei uns entsteht Umsatz nicht dadurch, dass du was verkaufst, sondern dadurch, dass Leute einkaufen, so wie sie es ohnehin jeden Tag tun. Ich zeig dir, wie das funktioniert, und ich begleite dich dabei persönlich.

Du hast dein ganzes Geschäft im Kopf?

Du bist Einzelunternehmer und machst die Arbeit von vier Leuten. Alles Wichtige weißt nur du, aufgeschrieben ist nichts. Ich bau dir ein zweites Gehirn, das dein Wissen behält und dir die Arbeit abnimmt, die jede Woche wieder anfällt.